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Die Bandbiografie

muSix - 12 Jahre Schlechtwettermedizin

Berlin – Friedrichshain 1997: sechs musisch begabte Schüler formieren sich zu einem reinen Gesangssextett.
Dass sie 12 Jahre später zu einer der gefragtesten a cappella Bands Deutschlands gehören würden, konnte ja keiner ahnen. So nahm also angetrieben von jugendlichem Ehrgeiz und musikalischer Neugier für die sechs Gesangstalente im Herbst 1997 alles seinen Anfang. Wenig später gaben sie sich den Namen "muSix" und stellten ein abendfüllendes Programm auf die Beine, ganz nach dem Motto "Lasst uns da raus gehen und die Leute begeistern!"

Die Fangemeinde wurde von nun an stetig größer, denn "muSix" begeisterten mit ihrem ganz eigenen Bandsound, der genau so klingt, wie er heißt – nach einer Band!

"muSix" spezialisierten sich darauf, bekannte Pop- und Rocksongs nachzuahmen und neu zu interpretieren. Sie stellten dabei fest, dass man für einen knackigen Groove nicht unbedingt Instrumente braucht. Mit ihrem Bass und dem "Mundschlagzeuger" haben sie die wichtigsten Elemente einer Band in den eigenen Reihen. "muSix" arrangieren die Songs so kreativ, dass über die Jahre ein eigener, unverkennbarer Sound geschaffen wurde. Der nächste Schritt, eigene Lieder zu schreiben, war nur eine Frage der Zeit.

Bei zahlreichen Wettbewerben stellte die Vocal-Pop Band dann ihr Können unter Beweis. Es regnete Lob und Auszeichnungen von allen Seiten, darunter eine Silbermedaille (2002 bei der Internationalen Chorolympiade in Busan - Südkorea) und 2 silberne Diplome ("Vokal Total" in Graz 2003 & 2004).

Den Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens markierte 2008 der 1. Platz beim Bundescontest A Cappella in der Kategorie Pop/Professionell in Sendenhorst (NRW) und das Erringen des Gesamtsieges mit 24,9 von 25 möglichen Punkten. Außerdem erreichten muSix den 2. Platz beim Wettbewerb des internationalen A Cappella-Festivals in Leipzig 2008 und waren damit beste Deutsche im Wettbewerb. Desweiteren dürfen sie sich seit dem Sommer 2008 Nachwuchspreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung nennen.

Im Sommer 2000 stellten "muSix" ihr erstes Album "Stimmbruch" vor und zeigten damit ihre große Bandbreite. 2004 folgte CD Nummer zwei, welche größtenteils in Eigenregie produziert wurde: "Everything We Want". Mit diesem Album setzten die inzwischen Anfang 20-Jährigen neue Maßstäbe. Der neue Sound bewies, dass man zu a cappella Klängen auch tanzen kann. Die Scheibe bekam beste Kritiken in internationalen Foren und wurde sogar zweimal für den "CASA-Award", den Grammy der a cappella Szene, nominiert.

"Alt wie ein Baum" aber "Heute wie neu" – so kann man das neueste Programm der Vocal-Pop Band "muSix" wohl am besten beschreiben. Schließlich besteht es aus Songs der 70er, 80er und 90er Jahre von den Puhdys, Manfred Krug, Silly, Lift und vielen anderen. Da die fünf jungen Sänger aus Berlin den Osten nicht mehr aktiv rocken hören konnten, nähern sie sich dieser Klangwelt mit frischen Ideen. Mit diesem Programm betreten "muSix" völliges a cappella Neuland. Auf dem dazugehörigen, gleichnamigen Album , das im Herbst 2008 erschien, zeigten sie wieder einmal ihre natürliche und mitreißende Liebe zur Musik. Auch von dieser CD wurde ein Titel, "Eisdame" von Arnulf Wenning, für den CARA nominiert.

Mit Teilen des Ostrock- und des Galaprogramms haben muSix auch im Jahr 2009 wieder beim "Vokal Total" Festival in Graz teilgenommen und in den Kategorien Comedy den "Ward Swingle Award" sowie ein goldenes Diplom, in Pop ein goldenes Diplom und in der Jazzkategorie ein silbernes Diplom errungen. Diese Auszeichungen markierten einen weiteren Höhepunkt in der schnell voranschreitenden Karriere der jungen Musiker.